Zur Nutzung der Friedrich-Ebert-Halle in Harburg-Heimfeld hat der Harburger Integrationsrat (HIR) aus dem aktuellen Anlass jüngst beschlossen, auf der kommenden Sozialausschusssitzung am 10.2.2025 das folgende Statement abzugeben:
1. dass der HIR den Auftritt eines Mitgliedes aus einem als gesichert rechtsextremistisch eingestuften Landesverband und aus einer Partei für die Remigration in der städtischen Friedrich-Ebert-Halle missbilligt, weil dies mit dem Harburger Leitbild „Zusammenleben in Vielfalt“ überhaupt nicht vereinbar ist;
2. dass der HIR an die Bezirkspolitik appelliert, ihren Einfluss auf die zügige Neugestaltung der Nutzungsordnung für die Friedrich-Ebert-Halle geltend zu machen, damit eine künftige Nutzung der Friedrich-Ebert-Halle durch die vom Verfassungsschutz beobachteten Organisationen verhindert wird;
3. dass die Bezirkspolitik prüfen sollte, ob der HIR ein beratendes Mitglied in den Beirat der Friedrich-Ebert-Halle entsenden darf, damit das Anliegen der Integration bei der Hallenvermietung intensiver als bisher berücksichtigt wird.
Update vom 21.02.2025
Heute haben wir erfahren:
Am letzten Freitag tagte der Beirat der Friedrich-Ebert-Halle*. Er hat die Nutzungsordnung geändert: Künftig wird es generell keine Vermietung mehr an die politischen Parteien geben.
* Der Beirat setzt sich zurzeit wie folgt zusammen:
- Schulleitung Friedrich-Ebert-Gymnasium
- eine Vertretung der GMH
- eine Vertretung des Bezirksamts
- eine Vertretung pro politische Fraktion der BV Harburg (zurzeit sind es 6 Fraktionen)
- eine Vertretung der Musikgemeinde Harburg e.V.